Ein Relaunch kann dein Google-Ranking zerstören — wenn du diese 5 Fehler machst. So geht es richtig.
Du planst einen Website-Relaunch. Neue Optik, bessere Performance, moderneres Design. Guter Plan — aber der Relaunch ist der Moment wo die meisten Unternehmen ihre hart erarbeiteten Google-Rankings zerstören. Fünf Fehler die das verhindern.
Ein Relaunch ohne SEO-Plan ist wie ein Umzug ohne Nachsendeantrag. Deine Kunden finden dich nicht mehr — und Google auch nicht.
Das ist der teuerste Fehler. Wenn deine alte Website unter /leistungen/sanitaer erreichbar war und die neue Seite unter /services/plumbing liegt, sieht Google das als komplett neue Seite. Die alte URL — die vielleicht seit 2 Jahren rankt — zeigt jetzt ins Leere (404-Fehler). Dein Ranking: weg.
301-Redirects sagen Google: 'Diese Seite ist umgezogen — hier ist die neue Adresse.' Google überträgt dann den Großteil der Ranking-Kraft auf die neue URL.
Tool-Tipp: Screaming Frog (kostenlos bis 500 URLs) crawlt deine alte Website und erstellt eine komplette URL-Liste. Unverzichtbar für den Relaunch.
Die alte Website hat Texte die Google kennt und indexiert hat. Beim Relaunch werden diese Texte oft komplett neu geschrieben oder weggelassen. Das Problem: Google hat die alten Texte für bestimmte Suchanfragen eingeordnet. Wenn die plötzlich weg sind, verlierst du diese Rankings.
Faustregel: Wenn eine Seite Traffic bringt, ändere den Inhalt nur vorsichtig. Wenn eine Seite keinen Traffic bringt, darfst du radikal ändern oder sie streichen.
Viele Relaunches ändern die URL-Struktur 'weil es moderner aussieht'. Von /leistungen/heizung-sanitaer zu /services/heating-plumbing. Oder von /ueber-uns zu /about. Jede URL-Änderung ist ein Risiko — auch mit Redirect.
Google überträgt bei 301-Redirects etwa 90–99 % der Ranking-Kraft. Klingt gut — aber bei 50 umgeleiteten Seiten summiert sich der Verlust. Und jeder Redirect verlangsamt die Seite minimal.
Google indexiert Mobile-First. Das bedeutet: Was Google auf der mobilen Version deiner neuen Website sieht, bestimmt dein Ranking. Nicht die Desktop-Version. Trotzdem wird beim Relaunch fast immer zuerst (und manchmal nur) die Desktop-Version geprüft.
Häufiges Problem bei Relaunches: Die Desktop-Version ist perfekt, aber auf Mobile fehlen ganze Inhalte die per CSS ausgeblendet werden. Google sieht diese Inhalte dann nicht — und ignoriert sie für Rankings.
Wenn du nur eine Sache vor dem Relaunch testest, teste die mobile Version. Sie ist wichtiger als Desktop — für Google und für deine Besucher.
Der Relaunch geht live. Du feierst. Zwei Wochen später merkst du: Das Analytics-Tracking fehlt. Zwei Wochen Daten — verloren. Und genau diese ersten Wochen sind entscheidend um Probleme zu erkennen.
Was am Launch-Tag eingerichtet sein muss:
Erste Woche nach dem Launch: täglich checken. Indexierungsfehler in der Search Console? 404-Fehler? Traffic-Einbruch? Je schneller du reagierst, desto weniger Schaden entsteht.
Vor dem Launch:
Am Launch-Tag:
Erste Woche:
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Gründer & CEO bei 24HWEB. Weil am Rhein / Basel.
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