Squarespace ist schön. Aber schön reicht nicht für Google. Ein technischer Vergleich mit echten Zahlen.
Squarespace hat den Ruf, die schönsten Templates im Baukasten-Markt zu haben. Das stimmt — die Design-Qualität ist objektiv höher als bei Wix oder Jimdo. Aber Design allein macht keine erfolgreiche Website. Hier der sachliche Vergleich zwischen Squarespace und einer individuellen Next.js-Website.
Squarespace ist das Baukasten-Äquivalent eines schönen Bilderrahmens. Sieht gut aus — aber du kannst nur Bilder in einer bestimmten Größe einrahmen.
Keine Frage: Squarespace-Templates sind ästhetisch überlegen. Minimalistisch, typografisch durchdacht, mit viel Weißraum. Besonders für kreative Branchen — Fotografie, Design, Mode — sehen Squarespace-Seiten auf Anhieb professionell aus.
Das Problem: Du teilst dein Template mit zehntausenden anderen Websites. Ein erfahrener Webdesigner erkennt ein Squarespace-Template in 3 Sekunden. Für Kreative, die Individualität verkaufen, ist das ein Widerspruch.
Squarespace-Websites laden im Durchschnitt 4–6 Sekunden. Das ist langsam — Google empfiehlt unter 2,5 Sekunden. Der Grund: Squarespace lädt viel JavaScript, unkomprimierte Bilder und Tracking-Code bei jedem Seitenaufruf.
Next.js im Vergleich: Lighthouse 90–100, First Contentful Paint unter 1 Sekunde, minimales JavaScript dank Server-Side Rendering. Das ist kein marginaler Unterschied — das ist eine andere Liga.
Squarespace bietet grundlegende SEO-Funktionen: Meta-Titel, Descriptions, Alt-Texte. Aber die tiefergehenden SEO-Faktoren sind limitiert:
Bei Next.js kontrollierst du alles: URLs, Meta-Daten, Schema Markup, Sitemap, Server-Konfiguration. Das sind keine Extras — das sind die Grundlagen für gutes SEO.
Squarespace erlaubt Custom Code-Injektionen — CSS und JavaScript. Klingt flexibel, ist es aber nur oberflächlich. Du kannst keine serverseitigen Funktionen bauen, keine APIs anbinden, kein individuelles Backend erstellen.
Konkret bedeutet das: Ein Buchungssystem, ein Preiskalkulator, eine Kundenverwaltung, ein personalisierter Bereich — all das geht nicht oder nur über externe Drittanbieter mit Iframe-Einbettung. Und Iframes sind weder gut für SEO noch für Performance.
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Squarespace bietet einen XML-Export für Blog-Posts und Seiten. Das klingt besser als bei Wix — aber dein Design, deine Einstellungen und deine Struktur bleiben auf Squarespace. Ein Wechsel ist auch hier faktisch ein Neuaufbau.
Bei einer Next.js-Website bekommst du den vollständigen Quellcode. Du kannst zu jedem Hosting-Anbieter wechseln, jeden Entwickler beauftragen und die Website beliebig weiterentwickeln. Das ist der fundamentale Unterschied: Eigentum vs. Miete.
Squarespace ist eine gute Wahl für Kreative die schnell ein schönes Portfolio brauchen und SEO zweitrangig ist. Fotografen, Künstler, Designer die primär über Social Media und Empfehlungen arbeiten — da funktioniert Squarespace.
Für jedes lokale Unternehmen das über Google gefunden werden muss, für jeden Betrieb der individuelle Funktionen braucht und für jeden der langfristig denkt: Next.js Full-Code. Nicht weil Squarespace schlecht ist — sondern weil es für diesen Zweck nicht gebaut wurde.
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